Das Zeichnen ist wohl die eigentliche Domäne Pfisterer. Von existierenden ca.13 000 Zeichnungen befasst sich ein Großteil mit dem Menschen, der Landschaft und ein nicht unerheblicher Teil sind Erfindungen. Sie beinhalten den Menschen in seinem Bezug zu seiner irgendeiner Wirklichkeit, und dass er in seiner irgendeiner eingebunden ist, und nicht weiß warum, oder in welcher. Der große Vorhang der uns umgibt ist scheinbar fest zugezogen, und nur durch Kunst, Philosphie oder Todesnähe zu durchdringen. Wer einen Fuß schon im jenseitigen Reich hat, öffnet sich plötzlich und ist sehr offen für einen Blick durch den Vorhang. Wer mitten im „Leben“ steht hat meist keinen Sinn für diese Dinge, es ist zu verlockend sich einer Art Luxus hinzugeben der die Erfüllung geheimer Wünsche und Vorstellungen verspricht. Hier ein kleiner Auszug aus dem grafischen Schaffen Pfisterers mit dem Graphitstift. Dabei noch ein paar Gelegenheitsarbeiten wie Titel für Bücher, oder Illustrationen für Bücher. In dieser Abteilung finden Sie Beispiel von zeichnerischen Arbeiten von Pfisterer. Die Rundreise fängt an mit Portraits. In der Hauptsache fing er mit dem Zeichenstift Eindrücke von Reisen und seiner Umgebung auf. Er gestaltete jedoch auch Portrait in sehr malerhaft ausgeführten Techniken. Die Portraits stammen aus verschiedenen Zeiten, aus den frühen 80er Jahren bis Ende der 90er Jahre. Manchmal wurden die Portraits auch figural gestalten, und mit Beiwerk versehen, wie hier das Kinderbild der Zwillinge. Es gibt sehr viele Zeichnungen landschaftlicher Natur, oder auch mit Bauwerken versehen. Es ging Pfisterer hierbei, und wie bei den meisten Zeichnungen, um den Erhalt der eigenen subjektiven Wahrheit die er fähig war zu lokalisieren und als Überlieferung weiterzugeben. Hier Fulda, Dom. Ein Auftrag nach einem alten Schwarzweissfoto fast fotorealistisch durchgearbeitet. Hier beginnt die Reise in Märchenland. Die Illustrationen zum Buch des 1986 von Gerhard Freund herausgebrachten Buches. Jeweils zu den in den Märchen vorkommenden Orten wurde ein heutiges Motiv in Verbindung mit einem fiktiven Geschehen aus dem Märchen verbunden. Zum Abschluss etwas ungesehenes. Eine kleine Skizze aus dem Fundus von tausenden Skizzen und Entwürfen. Mit einem ironischen Seitenhieb auf unsere Zeit. Titel: wie schwer, ein Volk zu lenken